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Ort
Lengerich
Datum
03.11.2026 bis 03.11.2026
Zeit
08:30 bis 12:00 Uhr
Kategorie
Vortrag/Lesung , Gesundheit/Wellness , Sonstiges
| Ort | Lengerich |
|---|---|
| Datum | 03.11.2026 bis 03.11.2026 |
| Zeit | 08:30 bis 12:00 Uhr |
| Kategorie | Vortrag/Lesung , Gesundheit/Wellness , Sonstiges |
„Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich malte war meine Wirklichkeit“.
Das Leben der Malerin Frida Kahlo (1907 -1954) war von Kindesbeinen an durch Schicksalsschläge geprägt. Im Alter von 6 Jahren an Kinderlähmung erkrankt, erlitt sie mit 18 Jahren bei einem Busunfall schwerste Verletzungen. Das führte nicht nur zur Unfruchtbarkeit, sondern auch zu lebenslangen Schmerzen.
1929 heiratete sie als noch junge Frau den damals bereits berühmten Wandmaler Diego Rivera, zu dem sie jahrzehntelang eine durch permanente Untreue, ständige Streitereien und sklavische Abhängigkeit vergiftete Beziehung unterhielt.
Schließlich fing sie auch zu malen an - oftmals verarbeitete sie ihre unzähligen Lebensprobleme autobiografisch in ihren gefühlsbetonten Gemälden. Ihr künstlerisches Schaffen ist von Schmerz, intensivem Empfinden von Leben und Tod, Sexualität sowie die Auseinandersetzung mit präkolumbianischen Kulturen bestimmt.
Kaum eine Künstlerin ist so untrennbar mit ihrem Werk verbunden wie Frida, denn 55 ihrer 143 Werke sind Selbstporträts.
Der Vortrag beleuchtet das Leben und Werk dieser einzigartigen Künstlerpersönlichkeit, die seit vielen Jahren zu einer „feministischen Kultfigur“ stilisiert wird.